Seminare & Veranstaltungen


Hier finden Sie meine aktuellen Veranstaltungen. Folgen Sie den Anmeldelinks im Kalender oder kontaktieren Sie mich persönlich.

 

Wenn Sie mich für Seminare, Workshops, Besinnungstage, Lesungen, Vorträge oder Gastpredigten in Ihre Veranstaltungsräume in Deutschland, Österreich oder Schweiz einladen wollen, richten Sie gern Ihre Anfrage an mich.

Seminarkalender 2021


Die folgenden Termine sind derzeit geplant. Da es aufgrund der pandemischen Lage zu kurzfristigen Absagen kommen kann, schauen Sie bitte regelmäßig auf die Seite. Die Anmeldelinks bringen Sie zu den Veranstaltungshäusern. Ich persönlich kann keine Anmeldungen entgegennehmen. Zur ausführlichen Kursbeschreibung scrollen Sie bitte nach unten oder lesen Sie die Inhalte unter den Anmeldelinks zum Veranstalter.


 

8.2. - 12.2.2021: Haus der Stille Rengsdorf, Segenspraxis (entfällt wegen Corona. Bitte beachten Sie: es findet am vorgesehenen Datum eine andere, digitale Veranstaltung unter anderer Leitung statt: Alternativangebot)

 

19.3. - 21.3.2021: Benediktshof Münster, Segensseminar (entfällt wegen der Lockdownverlängerung bis Ende März)

 

23.3. - 26.3.2021: Schwanberg Rödelsee, Die Wunde als Ort der Gotteserfahrung. Anmeldelink (entfällt wegen Corona)

 

2.4.2021: Kirche der Stille Hamburg, Feier der Osternacht. Link (entfällt wegen Corona)

 

18.4.2021: Kirche der Stille Hamburg, Segensseminar. Anmeldelink (entfällt wegen Corona)

 

28.5. - 30.5.2021: Abtei Herstelle, Segensseminar. Anmeldelink (entfällt wegen Corona)

 

11.6. - 13.6.2021: Kloster Nütschau Travenbrück, Segensseminar. Anmeldelink (entfällt wegen Corona)

 

2.7. - 3.7. 2021: Kirche der Stille Hamburg, Die sieben Ich-bin-Worte Jesu. Anmeldelink (findet statt! Es sind noch einige Plätze frei!)

 

27.8. - 29.8. 2021: Vortrag Flensburg, Seminar Schnarup-Thumby, Gastpredigt Struxdorf/Tolk. (auf 2022 verschoben)

 

24.9. - 26.9.2021: Benediktushof Holzkirchen, Segensseminar. Anmeldelink

 

22.10. - 24.10.2021: Schwanberg Rödelsee, Segensseminar. Anmeldelink

 

29.10. - 30.10.2021: Projekt Spiritualität Hamburg, Vortrag & Tagesseminar. Anmeldelink

 

19.11. - 21.11.2021: Benediktshof Münster, Maria-Seminar. Anmeldelink

 

28.11.2021: Kirche der Stille Hamburg, Maria-Seminar. Anmeldelink

 

10.12. - 12.12.2021: Mariengrund Münster, Maria-Seminar. Anmeldung beim Kirchenkreis Steinfurt-Coesfeld-Borken per eMail

 



Die sieben Ich-bin-Worte Jesu: Lebensquell und sprechende Bilder der Verwandlung

Brot, Licht, Tür, Hirte, Weg, Weinstock, Auferstehung & Leben: Die sieben Ich-bin-Worte Jesu entfalten bis heute eine besondere Anziehung. Als göttliche Selbstoffenbarung, poetische Metaphern und mystische Bilder laden sie uns ein, das in ihnen liegende Geheimnis zu bereisen.


In diesem Seminar arbeiten wir betrachtend mit diesen archetypischen und kosmischen Bildern.


Wir ziehen ein achtes Ich-bin-Wort aus dem Thomasevangelium hinzu: „Ich bin das All“, machen uns bewusst, wie tief mystische Bilder als Quellen von Erkenntnis und Selbstentfaltung in unserem Inneren verankert sind, und nehmen sie als schöpferische Impulse mit in unseren Alltag.

Mit Meditation, Austausch und gemeinsamem Singen.


„Ich will Dich segnen und Du sollst ein Segen sein“ -

 

Die verwandelnde Kraft lebendiger Segenspraxis

 

Segenspraxis hat in allen großen spirituellen Lehren eine lange Tradition.

In ihr trifft unsere tiefste Sehnsucht auf die Quelle aller Lebenskraft.

Segen ist das gute und wohlmeinende Wort, ist Trost angesichts des Untragbaren, ist Verheißung, in der immer etwas Uneingelöstes verbleibt.

 

Doch was ist Segen noch?

 

In diesem Seminar vertiefen wir uns in die zwei Kräfte, die im Segen gegenwärtig sind: zum einen das voraussetzungslose Beschenktsein, unter dem wir nur loslassen und empfangen können, zum anderen die Ermächtigung, die uns als verantwortlich und gestaltungsfähig in die Welt entsendet.

 

Wir spüren der entgrenzenden und verwandelnden Kraft nach, die darin liegt, Segen anzunehmen, zu verkörpern und weiter zu schenken.

Mit Impulsen, Austausch, Meditation und gemeinsamem Singen von Segensmantren.

 


“Sammle meine Tränen in deinen Krug” (Psalm 56,9)

Verletzbarkeit als Quelle der Gotteserfahrung

 

Jeder Mensch ist verwundet. Wir alle machen Erfahrungen von Schmerz, Trauer, Angst und Scheitern.

Doch was für unser weltliches Leben gilt, gilt oft auch für unseren spirituellen Weg: wir finden keinen Raum für unsere Wunde und bewegen uns oft zwischen Ausgeliefertsein, Vermeidung und dem Wunsch nach Überwindung.

 

In diesem Seminar wenden wir uns bewusst unserer Verletzbarkeit zu.
Wir betrachten einige kraftvolle Bilder aus der Passionsgeschichte und nähern uns behutsam dem in uns liegenden Wissen, dass auch die Wunde Ort ist, an dem wir Gott begegnen.

Mit Impulsen, Austausch, Meditation und gemeinsamem Singen.


"Wir sind zur Erleuchtung berufen" -

Ein meditatives Wochenendseminar

Erleuchtung ist ein Begriff, der in freien spirituellen Milieus immer mehr an Bedeutung gewinnt. Oft führt das Interesse daran direkt in die östlichen Philosophien. Aber wie steht es um die Sehnsucht nach Erleuchtung unter uns Christen? Um Gotteserfahrung im Alltag?


Erleuchtung ist ein abendländisch-christlicher Begriff. Christliche Mystik lädt uns alle ein, mitten im Alltag den Weg zum Erleuchtungsgeschehen zu beschreiten. Dabei wird deutlich, wie befreiend eine Ausrichtung auf diese Verheißung wirkt: unser Leben erhält mehr Tiefe und Sinn, und unser Blick auf die Welt verändert sich zu mehr Mitgefühl und Achtsamkeit.


In diesem Seminar spüren wir den biblischen Texten nach, die uns das Geheimnis der Erleuchtung näher bringen. Wir betrachten Jesus auf dem Berg Tabor, Gipfelerfahrung und Abstieg, und folgen Paulus in seiner Erfahrung des "Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir".

Wir hören und besprechen biblische und mystische Texte, und nehmen uns Zeit für meditative Stille. Wir singen gemeinsam mantrische Lieder und nehmen einige kraftvolle Übungen mit in den Alltag.

 


"Mir geschehe nach Deinem Wort" -

Maria als Wegweiserin zu  tiefer, zeitgemäßer Spiritualität


Maria hat in der christlichen Heilsgeschichte einen ganz besonderen Platz.


Wir begegnen ihr in Bibel und Tradition in vielen starken, faszinierenden Wortbildern und Darstellungen:
als Gottesgebärerin, Schmerzensmutter, als Jungfrau, Himmelskönigin, Milchspenderin, als Sitz der Weisheit, Rosa Mystica oder Knotenlöserin.


Viele dieser archetypischen Bilder verweisen auf vorchristliche Göttinnenmotive, und laden uns, ebenso wie die vielen Verwandlungen Marias vom Mittelalter bis heute, zu einer Reise durch die Zeit ein.


Was ist die besondere Rolle Marias als Wegweiserin zu spiritueller Entwicklung in unserer Zeit?

Durch Bildbetrachtungen, Schweigen und das „Magnificat“ (Marias Gebet) folgen wir den Spuren Marias in Erfahrungsräume tiefer, zeitgemäßer weiblicher Spiritualität.


Mit Impulsen, Meditation, gemeinsamem Singen und Austausch.

 


"Brannte uns nicht das Herz" -

Das christliche Herzensgebet und mantrisches Beten heute


Die christliche Tradition kennt die Versenkung im Herzensgebet, wie es uns von den Wüstenvätern überliefert wurde - als immerwährende Anrufung des Gottesnamens (Namensgebet) oder als Gebetsformel „Herr Jesus Christus, Sohn Gottes, erbarme dich meiner.“ Als Praxis auf dem mystischen Weg will das Herzensgebet mehr als seine spürbaren erfreulichen Auswirkungen Entspannung, Gelassenheit und körperliche Stärkung: es möchte den ganzen Menschen in die erfahrbare Gottesgegenwart betten, in der er verwandelt wird.

 

Auch andere repetitive, mantrische Gebete haben als meditative Praxis in christlicher Spiritualität ihren Platz gefunden, etwa der Rosenkranz, der Kyrie-Ruf oder Litaneien.

 

In Buddhismus und Hinduismus werden in langer Tradition wirksame Mantren gebetet, darunter etwa das Gayatri Mantra oder das Om mani padme hum. Auch die Mystik des Islam kennt das mantrische Namensgebet als "Dhikr".


In diesem Seminar lernen wir das mantrische Beten kennen. Wir tauchen ein in die einfache Schönheit und Sogwirkung des Herzensgebetes und betrachten auch Varianten, etwa das Ruhegebet des Cassian, oder das centering prayer Thomas Keatings. Wir öffnen auf einfache Weisen den Raum des Herzens, dessen natürliche Sprache das Gebet ist. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.


Biblische Impulse, gemeinsames Sitzen in Stille, Austausch, mantrisches Beten und Singen.