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Notizen zu Corona III: Von verdrängter, wahnhafter und instrumentalisierter Angst

Ein lieber Freund sagte neulich zu mir: "Weisst Du, was mir mehr Angst macht als das Virus? Die Menschen. Die Menschen, die hamstern, die Menschen, die Schlägereien wegen Masken anfangen, die Menschen, die lautstark demonstrieren und schreien, dass sie in einer Diktatur leben, die Menschen, die sich einen Dreck um Hygiene- und Abstandsregeln scheren."

Als Risikopatient hat er großen Respekt vor dem Virus, die grösste Angst macht ihm aber etwas anderes, denn: das Virus ist neutral. Es mag großen Schaden anrichten, aber es hat keine bösen Absichten oder Gefühlsausbrüche, es wählt nicht listig aus, wen es befällt, und lacht sich nicht rachsüchtig ins Fäustchen. Die Menschen hingegen haben allerlei Absichten, allerlei dunkle Reiz-Reaktionsmuster, allerlei unbezähmte Gefühle, die eskalieren können. Sie sind viel unkalkulierbarer, viel unkontrollierbarer als eine Infektionskette. Und es spitzt sich zu.

Was dieser Freund aussprach, gibt auch meine derzeitige Gefühlslage wieder. Es ist Wochen her, dass ich meine letzte Corona-Notiz schrieb. Mir war die Lust am Schreiben vergangen, nicht aber, weil ich nichts hätte sagen wollen, sondern viel eher, weil die Coronakrise so viele grundlegende komplexe Fragen und Konflikte berührt und Misstände bis zur tiefsten Beschämung offenlegt, dass ich mit meinen Überlegungen kaum noch hinterherkomme. Ich glaube, es geht vielen von uns so. Die Krise stellt innerhalb kürzester Zeit viele politische, psychologische, spirituelle, soziale, wirtschaftliche, individuelle wie gesellschaftliche Grundfragen, und tut das auf so drängende Weise, dass wir uns gar nicht den Luxus erlauben können, diese gedanklich zu vertagen. Mit dieser drängenden Gleichzeitigkeit bin ich überfordert, und damit in bester Gesellschaft. Eine Freundin schrieb mir dieser Tage sehr treffend: „In meinen Gedanken liegen augenblicklich zu viele Tonspuren übereinander. Der Lärm kommt neuerdings nicht aus dem Fernseher, sondern aus meinem Kopf.“

Ein bisschen Tonspur-Entwirrung ist auch diese Notiz. Und wieder handelt sie von der Angst. In meiner letzten Notiz schrieb ich über die Notwendigkeit, das Fürchten zu lernen. Die Betonung, wohlgemerkt, lag auf dem Wort „lernen“, nicht so sehr auf dem Wort „Fürchten“, denn natürlich ist es etwas anderes, ob ich heillos in eine Angst stürze, oder ob ich lerne, eine Angst zu beobachten, zu erforschen, sie zu anzunehmen, zu verstehen und mit ihr auf eine heilsame, konstruktive Art umzugehen. Wie gut sind wir als Individuen darin, wie gut als Gesellschaft? Diese Frage klingt derzeit unüberhörbar zwischen allen Zeilen – und ob wir wollen oder nicht, wir müssen sie beantworten.

Von Beginn dieser Krise an war es mir eher suspekt, wenn ich von Menschen ein entschiedenes „Nein, ich habe keine Angst“ hörte. Denn die berechtigten und zutiefst menschlichen Ängste lagen doch ziemlich bald ausgebreitet auf dem Buffet: die Angst vor Ansteckung, vor schwerer Erkrankung, vor überlasteten Krankenhäusern, und –noch schlimmer- die Angst davor, versehentlich die verletzlichen Liebsten oder überhaupt andere anzustecken, sich schuldig zu machen, die Angst vor Insolvenz, vor häuslicher Gewalt, vor Ehekrise, vor traumatisierten Kindern und Hüttenkoller, vor politischen Konflikten, Warenlieferengpässen, vor der Zukunft, dem dauerhaften Verlust von Normalität, vor Einsamkeit, Berührungsdeprivation, vor Unruhen, Aggressionen, Depressionen, Eskalationen, vor all den kleinen und großen Zu-spät’s, wenn man wegen der Pandemie Dinge oder Begegnungen vertagen muss, die unwiederbringlich sind. Sicher fällt Ihnen noch etwas ein, das ich in dieser Aufzählung vergessen habe, aber halten wir fest: das Angebot war reichlich und ist es nach wie vor.

Zu erklären, dass man gegen jede dieser Ängste immun sei, das erfordert schon ein erhebliches Vertrauen in den Fluss des Lebens oder eine bodenlose Indifferenz, womöglich liegt aber hinter vielen dieser Behauptungen, frei von Angst zu sein, nur eine Menge Verleugnung und Verdrängung. Verdrängung aber rächt sich, denn eine Angst, die nicht gesehen, nicht angenommen, nicht verstanden und bewegt wird, kehrt oft auf eine Weise wieder, die wir nicht erwarten, und sie koaliert mit Schattenthemen in uns bis sie plötzlich so mächtig ist, dass sie uns überwältigen kann.

Derzeit ist das gut sichtbar auf den Straßen in Berlin, Stuttgart, München, Frankfurt, überall da wo Menschen sich zu Protesten versammeln, weil sie sich als Opfer von Diktatur, Willkür und Freiheitsbeschränkung begreifen, weil sie Maskenpflicht als unerträglichen Eingriff in ihre Grundrechte betrachten, weil sie glauben, dass es gar keine Pandemie gibt, oder dass ihnen die Impfpflicht inklusive totaler Verchippung und lebenslanger Kontrolle blühe, weil sie Bill Gates und Frau Merkel für diabolische Verschwörer halten oder weil sie schlicht und ergreifend die Normalität wiederhaben wollen, über die sie sich vorher zwar auch schon beklagten, die aber wenigstens vertraut und überschaubar war. Ohne Skrupel oder Bedenken koalieren auf den Hygienedemos „besorgte Bürger“ und „Verteidiger der Grundrechte“ mit Rechtspopulisten, mit Paranoiapredigern wie Ken Jebsen oder mit fanatischen QAnon-Anhängern, mit den vielen Attilas und Xaviers, immer auf der Suche nach dem gemeinsamen Feindbild und der eindimensionalen Antwort auf hochkomplexe Fragen.

Ich frage mich oft, wieviele der harten Verschwörungsideologen, aber auch gerade wieviele der etwas wankelmütig zwischen notwendiger Systemkritik und Verschwörungstheorie-Affinität mäandernden Menschen sich nur deshalb auf den Demos und in Fundamentalopposition zu den Eindämmungsmaßnahmen der Regierung wiederfinden, weil sie sich schlicht und ergreifend nicht ausreichend mit ihrer Lebensangst und Zukunftsangst, welches Aroma diese auch immer haben mögen, auseinandergesetzt haben. Die Angst vor den oben genannten Dingen, vor allem aber die vor Ungewissheit, Vorläufigkeit, Widersprüchlichkeit, vor Nichtverfügbarkeit und dem Fragmentarischen – ich schrieb schon in meiner ersten Notiz darüber – wie groß und mächtig ist sie geworden, dass sie mit solch hässlicher Fratze durch die Straßen läuft und immer nach zwei Dingen sucht: dem Schuldigen auf den man mit dem Finger zeigen, und der einfachen Antwort, mit der man selbstzufrieden schlafen gehen kann?

Immer wieder höre ich, dass gegen Verschwörungstheorien nur Bildung helfe. Mit Verlaub, ich zweifle. Denn viele Menschen, die sich von der Eindeutigkeit dieser Theorien und den darin klar gekennzeichneten Fronten zwischen Freund und Feind verführen lassen, sind intelligent und gebildet, und sind dennoch nicht im geringsten gegen das Narrativ großer und kleiner Konspirationen immunisiert. Unerkannte, unverstandene, unbewältigte Angst macht selbst aus intelligenten, gebildeten Menschen bisweilen kopflose Mitläufer in bizarrsten Szenarien. Wir wähnen uns gern von diffusen, quälenden Ängsten befreit, wenn wir sie auf eine vermeintlich verantwortliche oder schuldige Feindfigur projizieren, sie kurzerhand dort abladen, wo wir sowieso niemals hin- und eingreifen können, weswegen wir ironischerweise permanent dem Selbsterhalt der Angst dienen noch während wir glauben sie zu bekämpfen.

Es fühlt sich für viele Menschen besser an, morgens mit einem feindseligen Grummeln gegen Bill Gates aufzuwachen als mit nicht identifizierbaren Unbehagen, es fühlt sich besser an, zu denken man habe den Durchblick und die wachere Perspektive im Vergleich mit all den Schlafschafen und ihrer Angst vor dem ungewissen Morgen, es fühlt sich besser an zu behaupten, die Regierung habe die Pandemie erfunden, anstatt sich mit der Tatsache auseinanderzusetzen dass wir nicht unverwundbar sind und unsere vermeintliche Normalität ein fragiles Konstrukt ist, es fühlt sich sogar besser an mit einer Angst vor Impfpflicht aufzuwachen als mit der Angst, dass womöglich niemals ein Medikament oder eine Impfung gegen das Virus gefunden wird und wir auf unbestimmte Zeit dieses etwas blutarme, vorsichtige und vereinsamte Leben führen müssen, das wir seit dem Lockdown kennengelernt haben. Feindbilder, Schuldige, und einfache Narrative von ständiger Kontrolle und Fremdbestimmtheit, von dunklen Machenschaften, perfiden Plänen und notwendigem Widerstand sind freilich nicht nur Ausdruck unbewältigter, unterdrückter und eskalierter Angst, sie sind auch Ausdruck von Egozentrik, von infantiler Bedürfnisstruktur, von Unmündigkeit und Asozialität. Aber darüber werde ich an anderer Stelle reflektieren.

Für jetzt möchte ich festhalten, dass wir, privat wie gesellschaftlich, zu wenig über unsere Ängste sprechen. Wie bitte? -wird sich jetzt manche fragen-, haben wir denn nicht schon genug Angst und Angstgerede, sitzen nicht schon genug Verängstigte beim Therapeuten, reicht es noch nicht, dass die german Angst in die englische Sprache vorgedrungen ist, als Charakterisierung einer ganzen Nation, und sind wir nicht alle sowieso ein bisschen hysterisch? Ja, gerade das, was wir oft mit Angst verbinden, nämlich Angststörungen, Hysterie oder paranoide Befürchtungen, ist bereits ein Hinweis darauf, dass wir nicht gesund mit Angst umzugehen pflegen. Täten wir das, hätten wir weit weniger mit diesen Phänomenen zu kämpfen. Gesund mit Angst umzugehen bedeutet neben dem Verzicht auf Verdrängung und Verleugnung auch eine Bereitschaft, unsere Angst immer wieder dem Dialog auszusetzen, sie mit Fakten und Wirklichkeit abzugleichen, sie im Gespräch mit Menschen daheim wie in der Öffentlichkeit auszuloten, abzuschreiten, anzufassen, auszusetzen und sie in ihrer Veränderlichkeit zu begreifen. Wie begründet eine Angst ist, sehe ich oft in Auseinandersetzung mit den Fakten, wie allein ich (vielleicht gar nicht) mit ihr bin, sehe ich im Kontakt mit Anderen, und wie schlecht domestiziert meine Angst ist, das merke ich vielleicht wenn ich zu Empfänglichkeit, Begegnung und Veränderung gar nicht mehr in der Lage bin.

Gerade unser Angewiesensein auf objektive Fakten, auf Dialog mit dem Anderen, auf gesellschaftlichen Diskurs, wird aber von Verschwörungsideologen permanent unterwandert. Deren Angst nimmt nicht mehr Bezug auf irgendetwas oder irgendjemand, deren Angst misst sich nicht mehr an der Realität. Bewiesene Fakten werden angezweifelt, haltlose Behauptungen als Fakten ausgegeben, Meinungen und Fakten verwechselt, und Politik, Gesundheitswesen wie Medien werden beliebig unter Generalverdacht gestellt, zu lügen, zu manipulieren und zu agitieren. Diskurs gibt es nicht, stattdessen verbleibt man in seiner eigenen Filterblase und wähnt sich auf der richtigen Seite, während man komplett gegen Gegenargumente immunisiert ist. Solche Angst, die auf nichts mehr Bezug nimmt als auf sich selbst, ist wahnhaft. Und wie geht man mit wahnhaften Menschen um?

Warum verschwendest Du auch nur einen Gedanken an Verschwörungstheoretiker, höre ich dieser Tage oft, wie den Warnruf eines magischen Weltverständnisses, als wüchse das, was man interessiert betrachtet, durch die ihm angedeihende Aufmerksamkeit erst zu stattlicher Größe heran. Zweifelsohne gibt es Dinge und Zusammenhänge, die zu viel Aufmerksamkeit erhalten haben, gerade den rechtspopulistischen Agitatoren hierzulande wurde und wird oft zuviel Sendezeit im Fernsehen, zu viel Rederecht in der Öffentlichkeit und zu viel Interesse an ihren kruden Menschenbildern zugesprochen. Und mit Entsetzen denke ich noch an die ZEIT-Überschrift „Oder soll man es lassen“, als Journalisten den billigen Tabubruch seitenfüllend in Szene setzten und zur Diskussion über die Rettung Ertrinkender anstifteten, anstatt sich mit adäquater Fraglosigkeit zur Seenotrettung zu bekennen. Auch hier ist eine Linie überschritten worden, auch hier wurde rechten Argumenten zu viel Aufmerksamkeit geschenkt, als gäbe es da etwas zu bedenken, und etwas ins eigene Weltbild zu integrieren.

Ich bin daher ziemlich sicher, dass man gewisse Phänomene gar nicht erst mit seiner Aufmerksamkeit ernähren darf, dass man nicht jedem Unsinn zuhören, dass man nicht jedes vermeintliche Argument durchdenken, und dass man nicht jede angebliche Sorge ernst nehmen und debattieren muss – eine gesunde Demokratie muss sich gegen antidemokratisches Gedankengut zur Wehr setzen, muss ihre Errungenschaften gegen Angriffe dieser Art verteidigen.

Doch wer in diesen Tagen wegschaut, während Verschwörungsideologien, die sich sonst am äußersten Rand der Gesellschaft und in rechten New Age Kreisen tummeln, in die Mitte der Gesellschaft vordringen, wer das für harmloses Spinnertum oder exzentrisches Frustmanagement hält, wer nicht wittert dass hier menschenfeindliches Außenseiterdenken auf dem Rücken einer pandemiegebeutelten Gesellschaft schleichend normalisiert wird, der unterschätzt, so glaube ich, eine hochproblematische Entwicklung und eine tiefsitzende Bereitschaft zu Feindseligkeit. Derzeit mischen sich die beschämenden Seiten westlicher Privilegiertheit und Egozentrik, des postfaktischen Zeitalters und des Relativismus mit einem schmerzlichen Sinnvakuum, mangelnder Resilienz und nackter, unbewältigter Angst. Eine gefährliche Mischung, die ich mit Sorge betrachte.

Mit Recht wird davor gewarnt, dass diese Stimmung sich vortrefflich instrumentalisieren ließe, gerade von rechtspopulistischen Interessen. Aber die wahnhafte Angst, wie sie selbstbewusst vor dem Reichstag oder auf den Marktplätzen steht, wie sie grinst und skandiert, mit Selbstgerechtigkeit und Selbstmitleid im Schlepptau, ist auch ohne rechte Agitatoren, die sich paranoide Stimmung zunutze machen, bereits eine von innerer Hässlichkeit instrumentalisierte, und sie ist bereits so rechts wie sie unsozial, menschenverachtend und grundsätzlich bereit ist, im Krisenfall die Schwächeren zu opfern. Wer sich in diesen Zeiten wegen wissenschaftlich begründbarer Bedrohungslage und politisch verantworteter Eindämmungsmaßnahmen mit Namen oder Symbolen jener ausstattet, die Opfer rechten Terrors und Vernichtung wurden, der braucht wahrlich keine Rechtspopulisten, um sich über diese Grenze faschistoider Selbstinszenierung ziehen zu lassen – er ist ja längst da.

In diesen Tagen können wir einen inflationären, verzerrenden und respektlosen Gebrauch kostbarer Begriffe wie „Widerstand“, „Rebellion“ und „Demokratie“ beobachten, was nicht nur eine Absage an jede schmerzlich gewachsene oder errungene Freiheit ist, sondern auch eine unsägliche Verachtung allen Menschen gegenüber bedeutet, die ihr Leben und Wirken der Entfaltung des Individuums und demokratischer Gesellschaften widmeten, oder es im Zuge dessen verloren. Und auch das Label „kritisch“ könnte derzeit wertloser nicht sein, brüsten sich doch gerade jene damit, die erkennbar wissenschafts- und intellektuellenfeindlich argumentieren und ihre Theorien gern aus dubiosen Paralleluniversen des Web beziehen, in denen Faktentreue und Kompetenz nicht besonders en vogue sind.

Aus diesem und vielen anderen Gründen wünsche ich mir auch keine weitere Durchlässigkeit oder Empfänglichkeit unserer Demokratie für solche Phänomene, kein generös inklusives „Wir müssen den Ängsten und Sorgen aller Bürger zuhören“, wenn hier sichtbar eine Angst ausser Rand und Band gerät, die kein Interesse mehr an einer Auseinandersetzung mit der ihr zugrunde liegenden Ursachen und der Wirklichkeit im Außen erkennen lässt.

Sind das neue Entwicklungen, nie da gewesene Momentaufnahmen? Nein, sicher nicht. Derzeit kursiert in den sozialen Medien ein Zitat von Hannah Arendt, entnommen dem Buch „Besuch in Deutschland“, und es ließe sich vortrefflich auf die Situation in diesen Tagen anwenden:

„Der wohl hervorstechendste und auch erschreckendste Aspekt der deutschen Realitätsflucht liegt in der Haltung, mit Tatsachen so umzugehen als handele es sich um bloße Meinungen. (...) Die Verwandlung von Tatsachen in Meinungen ist nicht allein auf die Kriegsfrage beschränkt; auf allen Gebieten gibt es unter dem Vorwand, dass jeder das Recht auf eine eigene Meinung habe, eine Art Gentlemen’s Agreement, dem zufolge jeder das Recht auf Unwissenheit besitzt – und dahinter verbirgt sich die stillschweigende Annahme, dass es auf Tatsachen nun wirklich nicht ankommt. Dies ist in der Tat ein ernstes Problem, nicht allein, weil Diskussionen dadurch oftmals so hoffnungslos werden (…) sondern vor allem, weil der Durchschnittsdeutsche ganz ernsthaft glaubt, (...) dieser nihilistische Relativismus gegenüber Tatsachen sei das Wesen der Demokratie. Tatsächlich handelt es sich dabei natürlich um eine Hinterlassenschaft des Naziregimes.“

Ich hätte nicht geahnt, dass die Pandemie mich zu einer so langwierigen und fortwährenden Auseinandersetzung mit der Angst animieren würde. Nun weiß ich es, und hoffe, Ihnen in meiner nächsten Notiz ein wenig von den schönen Dingen erzählen zu können, die inmitten dieser krisenhaften Zeit ja auch geschehen, und die Anlass zu Vertrauen und Zuversicht geben.

 


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